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In den "Geothermischen Potentialen" ist es nun möglich die Untergrundtemperaturen mit Hilfe von Vertikal- und Horizontalschnitten deutschlandweit abzufragen. Die Darstellung der hydrogeothermisch relevanten Horizonte ist weiterhin an die 3D-Modelle in NO-Deutschland und im Süddeutsche Molassebecken gebunden. Anwendung starten Der nächste Workshop für GeotIS findet beim Kongress & Workshops "GeothermieNord" am 8.10.2010 in Schwerin statt. http://www.geothermienord.de Das Geothermische Informationssystem zeigt die Potentiale und Standorte der tiefen Geothermie in Deutschland. Es setzt sich aus zwei eigenständigen Informationssystemen zusammen: Die Geothermischen Potentiale bieten den Nutzern eine Zusammenstellung von Daten und Informationen über tiefe Aquifere in Deutschland, die für eine geothermische Nutzung in Frage kommen. Trotz der vielen eingehenden Daten wird GeotIS aber keine lokale Machbarkeitsstudie ersetzen. Das System steht seit Mai 2009 über das Internet frei zur Verfügung, wobei die Eigentumsrechte an den Basisdaten in geeigneter Weise berücksichtigt werden müssen. Die Geothermischen Standorte sind seit Anfang 2008 online und bieten einen Überblick über geothermische Anlagen, die sich derzeit in Deutschland in Betrieb oder Bau befinden. Ziel des vom BMU geförderten Projektes ist die Qualitätsverbesserung bei der Projektierung geothermischer Anlagen und die Minimierung des Fündigkeitsrisikos. Im Grunde ist es als digitale Variante eines Geothermie-Atlasses zu sehen, der weitgehend maßstabsunabhängig ist und stets in der aktuellsten Auflage zur Verfügung steht. Sowohl geowissenschaftliche Basisdaten als auch aktuelle Erkenntnisse und Ergebnisse werden bereitgestellt und kontinuierlich ergänzt. Zwischenergebnisse sowie Literatur zu diesem Projekt finden Sie unter dem Punkt Veröffentlichungen. Im LIAG angefertigte und zum Download verfügbare Karten des Temperaturfeldes im Untergrund Deutschlands ermöglichen Einblick in verschiedene Tiefen. |
Tiefenunabhängige Übersicht über Gebiete, die für hydrogeothermische Nutzung möglicherweise geeignet sind: Regionen mit Aquiferen, deren Temperatur über 100 °C (rot), bzw. über 60 °C (gelb) beträgt; 100 °C ist für eine Stromerzeugung, 60 °C für die direkte Wärmenutzung erforderlich.
Ausschnitt aus dem 3D-Strukturmodell. Dargestellt sind die Basis- und Top-Flächen mesozoischer Schichten, die für eine geothermische Nutzung relevant sind. Grundlage ist das Kartenwerk "Geothermische Ressourcen im Nordteil der DDR" des ZGI im Maßstab 1:200.000. |
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